Einblicke, Zahlen, Wahlen und ein bewegender Abschied –
Mitgliederversammlung 2025
Mit einem inspirierenden Rückblick und einem hoffnungsvollen Ausblick eröffnete Kuratoriumsvorsitzender Hermann Marth am 17. Juni die diesjährige Mitgliederversammlung unseres Freundeskreises. In seiner letzten Versammlung in dieser Funktion ließ er gemeinsam mit dem Vorstand das vergangene Jahr Revue passieren – ein Jahr voller kultureller Höhepunkte, aber auch mit Herausforderungen, die es gemeinsam zu meistern gilt.
Die Intendantinnen von Musiktheater, Schauspiel und Philharmonie berichteten persönlich aus ihren Sparten, gewährten exklusive Einblicke in die künstlerische Arbeit und stellten besondere Highlights der laufenden und kommenden Spielzeiten vor. Gleichzeitig wurde deutlich: Die anhaltenden Sorgen um Werkstätten, Raumsituationen und die langfristige Sicherung künstlerischer Qualität bleiben ein Thema. Umso erfreulicher waren das große Interesse und die starke Präsenz unserer Mitglieder – ein deutliches Zeichen der Verbundenheit und Unterstützung.
Für musikalischen Zauber sorgten zwei künstlerische Beiträge, die die Versammlung besonders stimmungsvoll einrahmten: Die Opernsängerin Natalia Labourdette berührte mit Maria La O von Ernesto Lecuona, virtuos begleitet von Chris Bruckmann am Klavier. Im zweiten Beitrag begeisterten zwei junge Stipendiaten der Orchesterakademie mit südamerikanischer Leidenschaft: Clara Isabel Gris Sanchez (Violine) und Cristobal Alejandro Gallegos Almonacid (Kontrabass) interpretierten Fünf Tangos von Astor Piazzolla – ein eindrucksvoller Moment musikalischer Nachwuchsförderung.
Der Vorsitzende Hans Martz präsentierte den Geschäftsbericht: Die Mitgliederzahl liegt derzeit bei 609 privaten und 25 institutionellen Mitgliedern. Er hob besondere Projekte hervor, darunter das langjährig etablierte UNESCO-Schulprojekt, bei dem 23 Schülerinnen in diesem Jahr den Zauber der Oper erleben durften – ein Engagement, das auf die Initiative von Vorstandsmitglied Dr. Claudia Edeling zurückgeht, der an dieser Stelle ein großer Dank ausgesprochen wurde.
Ein bedeutendes Zeichen der Wertschätzung für Kunst und Kultur: Mit 223.000 € förderte der Freundeskreis im vergangenen Jahr die hohe Qualität des künstlerischen Angebots – ein starkes Bekenntnis zu unserem kulturellen Auftrag.
Die Wahlen brachten Kontinuität: Der bisherige Vorstand wurde – mit einer Ausnahme – erneut einstimmig bestätigt. Auch im Kuratorium gab es Wiederwahlen und neue Gesichter. Nicht erneut kandidiert hat Hermann Marth, der den Freundeskreis seit 2014 als Kuratoriumsvorsitzender mit großem diplomatischem Geschick, kluger Weitsicht und herzlicher Verbundenheit begleitet hat. Vorsitzender Hans Martz dankte ihm herzlich für sein langjähriges Engagement und seine stets lösungsorientierte und freundschaftliche Zusammenarbeit.